DAS PROJEKT

DIE IDEE.
Aus eigener Erfahrung verbinde ich mit vielen alten Dokumenten und Gegenständen oft eine tiefe Verbindung zu Menschen aus meinem persönlichen Umfeld. Beim Betrachten einer entsprechenden alten Fotografie in Kombination mit einem passenden Dokument und/oder Gegenstand werden besondere Erlebnisse und Erinnerungen wach gerufen.

Diese Erinnerungen möchte ich gerne mit einem fotografischen SCHULTERBLICK festhalten.

DIE ERINNERUNG.
Durch diese Arbeit möchten ich den Betrachter animieren, sich wieder zu erinnern – an Menschen, die auf unterschiedliche Art und Weise wichtig und unvergessen für ihn sind.

DIE INSZENIERUNG.
Bei meinem Besuch der Betrachter zu Hause entstehen zu Beginn sehr intensive Gespräche. Fotoalben werden gewälzt, alte Briefe gelesen, Gegenstände betrachtet und Erinnerungen erzählt.

Dieser erste sehr persönliche Kontakt ist für mich ein wesentlicher Bestandteil meiner Arbeit. Ein sensibler Umgang mit den so erfahrenen Erzählungen ist selbstverständlich. Nach und nach entwickelt sich eine Idee für die eigentliche Aufnahme.

DER SCHULTERBLICK.
An einem Tisch sitzend hält der Betrachter seine „Erinnerung“ in den Händen. Diesen Moment bzw. diese Situation fotografiere ich aus der Vogelperspektive als SCHULTERBLICK. Der Betrachter erscheint in Unschärfe und bleibt ein wichtiger Bestandteil der Aufnahme.

DAS ERGEBNIS.
Die so entstandenen Aufnahmen werden von mir noch digital bearbeitet, bevor sie als SW-Abzug vorliegen bzw. erworben werden können.

Bei Ausstellungen und Veröffentlichungen werden die Schulterblicke ausschließlich mit dem Vornamen der betrachteten Person und mit der Beziehung des Betrachters zu dieser Person (z.B. Peter – Vater/Sohn) betitelt. Die dahinterstehende Geschichte wird nicht veröffentlicht.

Ich freue mich über weitere interessierte Personen!

Gerne erläutere ich weitere Details in einem persönlichen Gespräch.